Schattenkrieger - The Shadow Cabal




Worum geht es? 

Keltus (Richard McWilliams) verfolgt in seiner Funktion als treuer Diener des herrschenden Ordens die Spur eines rätselhaften Schattenkriegers. Da dieser jedoch sehr gerissen und schnell ist, verliert sich seine Fährte schon bald in den unwirtlichen Landschaften der weitläufigen Gegend. Doch genau, als die Spur für immer verloren zu sein scheint, trifft Keltus auf die gedemütigte Elfenkriegerin Nemyt (Danielle Chuchran) und den berüchtigten Orc-Ritter Kullimon (Paul D. Hunt). Gemeinsam schöpfen sie neue Kraft, um den Schatten doch noch zu finden und seine unheimlichen Pläne zu vereiteln. Wie sie bald herausfinden, plant der Schattenkrieger, durch einen Fluch Goth Azul, den Gott der Untoten freizusetzen. Dies müssen die drei todesmutigen Krieger um jeden Preis verhindern, wollen sie den Frieden des Landes bewahren.


Mein persönliches Fazit:

Einer der Filme, auf die ich mich schon gefreut hab, bevor ich die DVD in Händen hielt. Schon der Trailer versprach einen sehr guten Fantasy-Streifen. Ich wurde nicht enttäuscht.
Man sieht natürlich sofort, dass man es hier NICHT mit einer made in Hollywood Produktion zu tun hat, aber grade das ist das Schöne. Der Film ist freier in der Gestaltung, wenn der junge Krieger ankommt, dann tänzelt der nicht, der stapft xD
Viele Effekte sind sehr einfach gehalten, aber dennoch schön, z.B. die farbigen Kontaktlinsen der Elfe. Überraschend gut sind die Orcs gelungen, meiner Ansicht nach schon richtig Herr der Ringe Niveau. Es sind wunderschöne Kulissen und wenn eine Computeranimation dabei ist (muss ja zwangsläufig), dann sieht es nicht danach aus. Ich war von dem Film absolut begeistert. Ok, die Story ist altbekannt, Gut kämpft gegen Böse, es gibt ein paar Kämpfe und moralische Fragen und am Ende steht der Endboss. aber der Film baut Spannung auf und hält sie bis zum Schluss. Anders als in anderen Filmen, wo der rote Faden manchmal verloren geht, überzeugt dieses Werk grade dadurch.

Bei der ersten Kampfszene spritzt schön viel Blut, wie man das erwarten kann, wenn ein Schwert ein Piercing durch den Körper sticht. Aber die Kamera hätte man aus dem Weg nehmen können, da lief an der Seite nämlich Blut runter *grins* und der Zwerg war fast so groß wie der Kämpfer xD
Bei der Musik wurde sich teilweise auch ziemlich vertan. Die Musik ist fast schon zu gewaltig für den Film, manchmal erschlägt sie einen geradezu. Aber trotzdem macht sie einem auch Gänsehaut und manchmal hat man nur noch den Gedanken, dass irgendwas anderes völlig falsch wäre.
Alles in allem ein sehr guter Film, das Schauen lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur für eingefleischte Fantasy Fans, auch für solche, die seltener was aus dem Genre schauen.


Wertung: 

5/5 Keksen





Sherlock 2002

Heute war mir fürs Erste nach einem guten Krimi. Was liegt also näher, als Sherlock Holmes? Ich habe mich für diesen entschieden, da der film vermutlich nicht allzu bekannt ist und ich neugierig war, was mich wohl erwartet.



Worum geht es? 

Professor Moriarty weiss, was er für ein neues und profitables Produkt in seinen Händen hält. Fünf mal stärker als Morphium ... es wird die Leute süchtig machen: HEROIN! Moriarty will den ganzen Markt damit beherrschen. Um ungestört an seinem teuflischen Plan zu arbeiten, inszeniert er seinen eigenen Tod.
In London treibt ein brutaler Serienkiller sein Unwesen. Sherlock Holmes und Dr. Watson heften sich an seine Fersen und finden schnell heraus, dass die rätselhaften Morde von einem Toten begangen werden. Eine actionreiche und spannende Jagd nach seinem Erzfeind Professor Moriarty beginnt ...


Mein persönliches Fazit:

Der Film ist anders, als die Sherlock Holmes Filme, die man kennt. Ich finde ihn sehr erfrischend und sehr lustig. Der Darsteller des Sherlock Holmes (James D'Arcy) ist sehr jung, aber er passt hervorragend auf die Rolle. Man nimmt sie ihm ab und ich kann sagen, dass er wirklich Sherlock IST. Ein junger Sherlock am Anfang seiner Karriere, aber voll mit trockenem Humor, Witz und Arroganz. Es ist herrlich anzusehen, wie er die Polizei doof da stehen lässt xD
Abzüge gibt es wegen Dr. Watson. Den mochte ich nicht. Es liegt vielleicht daran, dass ich die Rolle anders kenne, aber Dr. Watson kommt im Film als aufgeblasener Arzt daher, der zu gerne den ganzen Ruhm ernsten möchte und den jungen Sherlock nicht ausstehen kann.
Ebenso gibt es einen Abzug für das Ende (das ich natürlich nicht verrate ;) ). Es impliziert zumindest einen 2. Teil oder sogar eine Serie, die allerdings nicht kam.
Ein großes Plus ist Vincent D'Onofrio in der Rolle als Moriarty. Er ist auch der einzige Schauspieler, der sich Bekanntheit erworben hat.

Wertung:
4/5 Keksen


Casshern


Worum geht es? 
Nach einem 50 Jahre währenden Krieg besiegt die Großasiatische Republik schließlich die Europäische Union, vereinzelte Rebellen ausgenommen. Doch viel mehr als ein umkämpftes Schlachtfeld ist nicht mehr übrig (andere Länder bzw. Kontinente werden nicht erwähnt). Die Überlebenden sind großteils todkrank und dringend muss eine Lösung für deren Probleme her. Dem Forscher Dr. Azuma gelingt dabei der Durchbruch. Mithilfe von Gentechnik ist er in der Lage, menschliche „Ersatzteile“ aus sogenannten Neo-Zellen zu erschaffen – erkrankte Organe könnten ohne Spender ersetzt werden. Als die Regierung die Finanzierung seiner Projekte verweigert, mit denen er nicht zuletzt versucht, seine sterbende Frau Midori zu retten, nimmt er verzweifelt die Geldmittel einer militärischen Organisation an. Diese plant seine Idee aufzugreifen und Supersoldaten zu generieren.
Währenddessen treibt es seinen rebellischen Sohn Tetsuya, gegen den Willen seines Vaters, als Freiwilligen zum Militärdienst an die kämpfende Front, von wo er nach einem Jahr als Leichnam zu seinen trauernden Eltern sowie seiner traumatisierten Verlobten Luna zurückkehrt. Kurz vor der Beisetzung Tetsuyas kommt es in dem fremdfinanzierten Forschungszentrum durch einen Blitzeinschlag zu einem Unfall, durch den aus der erschaffenen genetischen Nährlösung mutierte Neo-Menschen entstehen. Die Regierung bzw. das Militär exekutiert die "Störfälle" sofort, die versuchen zu entkommen, und verfolgt die Flüchtenden. Einige Neo-Menschen flüchten in dem Wagen, in dem Midori auf dem Weg zum Leichnam ihres Sohnes war, der vor dem Forschungszentrum aufgebahrt ist.
Dr. Azuma bekommt mit, dass seine Frau entführt wurde. Er taucht seinen toten Sohn in die gleiche Nährlösung, aus der zuvor die Neo-Menschen emporstiegen, um ihn wiederzubeleben. Luna und ihr Vater, der mit Dr. Azuma befreundete Wissenschaftler Dr. Kozuki, wohnen der "Wiedererweckung" Tetsuyas bei. Dr. Kozuki entwickelt eine hochmoderne, neuartige Rüstung, um Tetsuyas Muskeln zu stabilisieren, die seinen Körper durch unkontrolliertes Wachstum zerreißen würden, und ihn zu einem stärkeren Kämpfer werden zu lassen.
Die wenigen verbliebenen Vertreter der neuen Rasse fliehen derweil über Berge und finden in einer vom langen Krieg gezeichneten und größtenteils entvölkerten urbanen Landschaft ein Gebäude mit Waffen und Technik, in der ihr Anführer die Elimination ihrer Brüder verurteilt, Rache an der Menschheit und die Elimination und den Krieg schwört. Die sich selbst nun "Neo Sapiens" Bezeichnenden statten sich mit einer Armee aus Kampfmaschinen aus und schicken sie gegen die Städte der Menschen...

Mein persönliches Fazit:
Ich muss ehrlich sagen, ich liebe asiatische Filme. Und den hier besonders. Es ist ein Gänsehaut-Film, mit fantastischer Atmosphäre. Die Musik dazu passt und ist stimmig, die Story ist schlüssig. Es macht einen nachdenklich, wenn man das sieht. Der film vermittelt viele Botschaften auf sehr subtile Weise. Düster, spannend, ein bisschen erschreckend und voller Hoffnung, das wird alles hier präsentiert vor einer gewaltigen Kulisse.
Ich bin immer skeptisch, wenn es um die Verfilmung von Animes oder Mangas geht, aber Casshern hat absolut überzeugt.

Wertung: 
5/5 Keksen