Hellboy






Worum geht es? 

Hellboy ist ein Dämon, der während des Zweiten Weltkriegs aus den Flammen der Hölle geboren wird. Dazu wird er von den Nazis im Jahre 1944 mit Unterstützung der Thule-Gesellschaft und des größenwahnsinnigen Magiers Grigori Rasputin, eines scheinbar unsterblichen Beraters des letzten russischen Zaren, durch die okkult-rituelle Öffnung eines Dimensionsportals heraufbeschworen, um die Hölle auf Erden zu entfesseln und den Krieg mit Hilfe überirdischer Mächte zu gewinnen. Alliierte Soldaten, unter ihnen Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm, unterbrechen jedoch die Beschwörung und finden die Ausgeburt der Hölle, einen kleinen roten Teufel, den sie Hellboy nennen. Bruttenholm nimmt Hellboy unter seine Fittiche.
Etwa 60 Jahre später ist Hellboy immer noch nicht ganz erwachsen, dafür zu einem riesengroßen und schwer kontrollierbaren Dämon geworden, der für das Amt zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen (einer Unterabteilung des FBI) mit dem Wahlspruch „In Absentia Luci Tenebrae Vicunt.“ (Richtig: „In absentia lucis tenebrae vincunt.“, zu Deutsch „In Abwesenheit des Lichtes obsiegen die Schatten.“) auf Dämonenjagd geht. Er verfügt über außergewöhnliche Kraft und ist mit einem Revolver („Der Samariter“ genannt) bewaffnet, dessen Munition mit einer Mischung aus Weihwasser, Knoblauch, Silberspänen und weißer Eiche gefüllt ist, die gegen übernatürliche Gegner helfen soll. Hellboy hat aber auch menschliche Schwächen: Er raucht Zigarren, isst gerne Schokolade und Nachos und kümmert sich um kleine Kätzchen.
Schließlich wird Rasputin von seinen Gehilfen Ilsa und Karl Ruprecht Kroenen wiederbelebt und plant, mit Hellboys Hilfe die Apokalypse herbeizuführen. Er tötet Hellboys Ziehvater Bruttenholm und lockt den Dämon zusammen mit seinen Mitstreitern – der Feuer erschaffenden Liz, dem jungen FBI-Agenten John Myers und dem Leiter für Spezialoperationen Tom Manning – nach Russland.
Rasputin provoziert Hellboy, unter anderem dadurch, dass er Liz, in die der Dämon verliebt ist, die Seele raubt. Um sie zu retten, beginnt Hellboy das Tor zur Höllendimension zu öffnen. Doch John gelingt es im letzten Moment, Hellboy zur Umkehr zu bewegen, indem er ihn daran erinnert, dass er selbst Herr seines Schicksals ist und kein Dämon sein muss. Hellboy entscheidet sich für die Menschheit und vernichtet Rasputin. Danach gelingt es Hellboy, auch Liz wiederzubeleben, und die beiden werden ein Paar.



Mein persönliches Fazit:

Schon fast ein klassischer Antiheld. Hellboy wirkt grob und böse. Außer, wenn es um Katzen geht, was ihn mir sofort sympathisch macht. Er flucht, raucht und trinkt und macht eigentlich von Anfang an deutlich, dass ihn Befehle nicht die Bohne interessieren und er einfach das macht, was er für richtig hält. Passend dazu Liz, die ihre Kräfte zwar nicht immer ganz im Griff hat, aber sehr gut mit Hellboy harmoniert. Mir gefällt der Film sehr, daher gibt es von mir 5/5 Keksen.



Wertung: 

5/5 Keksen


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Babylon A.D





Worum geht es? 

Osteuropa in einer dystopischen "nahen Zukunft": Der Söldner Toorop erhält von Mafiaboss Gorsky den Auftrag, eine junge Frau nach New York zu schmuggeln. Als Bezahlung winkt dem kriegsmüden Einzelkämpfer eine halbe Million US-Dollar, eine neue Identität für die UN-Zone und somit ein ruhigeres Leben.
Vom Kloster der weltweit einflussreichen Sekte der Noeliten aus fährt er mit der Nonne Rebecca und seinem neuen Schützling Aurora für die weitere Reise zu einem Bahnhof. Ab hier lässt Aurora ihre Fähigkeiten erahnen. Sie weiß, dass die in Käfigen auf ihren Abtransport wartenden Raubtiere nurmehr Klone sind, und sie flieht rechtzeitig vor einer Explosion aus der Warteschlange vor der Bahnhofshalle. Im Zug spricht sie Fremde in deren Sprache an – Rebecca erzählt Toorop später, dass Aurora seit ihrem zweiten Lebensjahr 19 Sprachen fließend spricht, ohne diese gelernt zu haben. Am Endpunkt der Zugfahrt sucht Toorop einen befreundeten Schleuser auf, der ihnen den Weg über die Beringstraße ermöglichen soll. Mehrere Söldner überfallen sie dort und möchten Aurora laut ihrer Aussage zu ihrem Vater bringen. Obwohl Aurora letztlich freiwillig gefolgt wäre, hält Toorop sie mit Gewalt zurück.
Am nächsten Tag begibt sich eine große Schar Flüchtlinge zu einem wartenden U-Boot, um über die Beringstraße gebracht zu werden. Als zu viele Flüchtlinge in das Gefährt drängen wollen, gibt der Kapitän den Befehl zum Abtauchen. Aurora gerät wegen der Zurückbleibenden, die im eisigen Wasser ertrinken, in Raserei, bringt das U-Boot kurzzeitig in ihre Gewalt und leitet eigenhändig den Auftauchvorgang ein. Selbst Rebecca kann die Fähigkeiten ihres Schützlings nicht erklären. Nach der Überfahrt durchquert die Gruppe Alaska auf zwei Motorschlitten und nähert sich der 15-Meilen-Todeszone. Diese wird von bewaffneten Drohnen bewacht, die jedes Lebewesen ohne Warnung töten. Mit Mühe überqueren die Flüchtenden das Gebiet. Am Abend verarztet Aurora den verwundeten Toorop und amüsiert sich darüber, wie ein ansonsten selbstbewusst und stark auftretender Söldner beim Nähen einer Wunde „wie ein Baby“ jammern kann. In das Gelächter hinein sagt sie plötzlich, sie würden alle drei in New York sterben. Am späteren Abend fragt sie Toorop nach dem von ihr belauschten Gespräch auf dem U-Boot, nach dem er sie töten und verbrennen werde, sollte sie ein Virus in sich tragen und sich somit als lebende Bombe erweisen, die in den amerikanischen Bereich geschmuggelt werden soll.
Einen Tag später ist die Gruppe in der Zivilisation angekommen. Toorop injiziert sich im Badezimmer eines Hotels die neue Identität in seinen Blutkreislauf, ohne zu wissen, dass diese zugleich wie ein Peilsender wirkt. Als Aurora auftaucht, küssen sich die beiden beinahe, halten jedoch inne, als Rebecca zur Tür hereinkommt. Nach der Ankunft in New York werden die drei Flüchtlinge von einem Arzt der Sekte aufgesucht, der Aurora drei Monate zuvor im Kloster untersucht hat und auch jetzt einen Test an ihr durchführt. Nach seinem Weggang verkündet Aurora, trotz ihrer Jungfräulichkeit mit Zwillingen schwanger zu sein. Rebecca kann bestätigen, dass es keinen Mann in Auroras Leben gegeben hat.
Als vor dem Hotel Anhänger der Noeliten und Söldner von Gorsky eintreffen, beginnt die Übergabe von Aurora an die Sekte. Sie lässt es geschehen, doch als Toorop die Übergabe im letzten Moment verweigert, dankt sie ihm dafür. Im anschließenden Schusswechsel kommt Rebecca ums Leben. Als eine auf Toorops neue Identität programmierte Rakete abgefeuert wird, erschießt ihn Aurora mit den Worten: „Ich will, dass du lebst!“ Die Rakete verfehlt ihr nun totes Ziel und explodiert an einer Art Schutzschild Auroras.
Als Toorop wieder erwacht, sind zahlreiche seiner Körperteile durch mechanische ersetzt. Von den Toten auferweckt hat ihn ein Mann, der sich als der Vater von Aurora bezeichnet und Toorop ihre Entstehung erklärt. Während die Maschinen und die künstliche Intelligenz sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt haben, sei die Entwicklung des Menschen stehen geblieben. So habe er in Zusammenarbeit mit den Noeliten einen Menschen erschaffen, der das Wissen der Menschheit und weitere Fähigkeiten bereits von Geburt an in sich trägt. Dieser Mensch ist Aurora. Die in ihr wachsenden Zwillinge hingegen seien die nächste Generation dieser Entwicklung, die es vor der medialen Ausschlachtung der Noeliten zu bewahren gilt. Für die einflussreiche Sekte ist Aurora eine Art Messias, mit deren Hilfe sich ihre Religion und damit ihre Macht weiter ausbreiten kann. Die Hohepriesterin der Sekte, die sich auch als Mutter Auroras sieht, setzt daher alles daran, sie in ihre Gewalt zu bekommen. Gorsky wird von ihr mit einer Atomrakete getötet, Auroras „Vater“ von ihr erschossen, nachdem er ihre Frage, ob er bereit wäre, für seine Schöpfung zu sterben, bejaht.
Toorop findet Aurora in seinem alten Zuhause mitten in den Wäldern. Kurz darauf fällt sie ins Koma und erwacht erst wieder kurz vor der Geburt der Zwillinge an einem sicheren Ort. Wie in ihren Genen programmiert, stirbt sie bei der Geburt – ihre Aufgabe ist damit erfüllt. Zuvor bestimmt sie Toorop zum Vater der Kinder.



Mein persönliches Fazit:

Was ist dämlicher, als sich mit einer von Vin Diesel gespielten Figur anzulegen? Sich mit einer von Vin Diesel und einer von Michelle Yeoh gespielten Figur anzulegen! Der Film überzeugt mit schnellen Actionszenen, bei denen ich mich teilweise selbst erinnern musste, zu atmen. Das Ende ist traurig, aber ein Happy End hätte zu diesem herrlich düsteren Film auch nicht gepasst. Aurora hat offensichtlich übersinnliche Kräfte, darauf hätte man eventuell mehr eingehen können. Dass man das nicht getan hat, verringert meine Begeisterung aber keineswegs. Lohnt sich definitiv, daher gibt es von mir 5/5 Keksen.



Wertung: 

5/5 Keksen


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Hulk







Worum geht es? 

Der für das Militär arbeitende Dr. David Banner unternimmt Selbstversuche in dem Bestreben, das menschliche Immunsystem zu verbessern. Nach der Geburt seines Sohnes Bruce bemerkt er, dass er ihm genetische Mutationen weitergegeben hat. Als Dr. Banners Vorgesetzte herausfinden, dass er trotz deren Verbots seine Forschungen fortgeführt hat und ihm seine Lizenzen entzieht, zerstört Dr. Banner in einem Wutanfall sein Labor und tötet seine Ehefrau. Der kleine Bruce muss dies mitansehen und verdrängt diesen Vorfall fortan aus seinem Gedächtnis.
David Banner kommt in eine Nervenheilanstalt, während sein Sohn Bruce bei Pflegeeltern in dem Glauben aufwächst, seine beiden leiblichen Eltern seien tot. Aus Bruce wird ein Experte auf den Gebieten der Gentechnik, der Nanotechnologie und der Strahlenphysik. In dieser Funktion arbeitet er mit seiner Ex-Freundin Betty Ross, Tochter von General Thaddeus Ross, am Berkeley-Institut für nukleare Bio-Technologie.
Major Glenn Talbot, der das Militär verlassen hat und inzwischen für Bettys Vater arbeitet, bietet Betty die Mitarbeit an seinem neuen Projekt an; Betty lehnt jedoch ab.
Bei einer Fehlfunktion der Labormaschinen wird Bruce einer Dosis Gammastrahlen ausgesetzt. Bruce fühlt sich durch den Vorfall gesundheitlich sogar besser als vorher. Doch hat die Strahlung Gensequenzen aktiviert, die er durch die Selbstversuche seines Vaters in sich trägt.
Der Mann, der seit kurzem im Labor als Hausmeister tätig ist, gibt sich Bruce gegenüber als sein Vater zu erkennen; der aufgebrachte Bruce schickt ihn fort. Betty wiederum wird nach langer Zeit von ihrem Vater kontaktiert, der sich, von Glenn informiert, nach den Aktivitäten von Bruce erkundigt.
Während Betty Bruce telefonisch über das Gespräch mit ihrem Vater informiert, wird Bruce immer wütender und verwandelt sich schließlich in ein übermenschengroßes grünes Ungeheuer, den „Hulk“. Während Bruce als Hulk das Labor verwüstet, trifft er auf seinen Vater; in Bruce werden dadurch Kindheitserinnerungen wach.
Da David Banner in Betty eine Gefahr sieht, hetzt er seine genetisch veränderten Hunde auf sie; Bruce rettet ihr als Hulk das Leben. Nach seiner Rückverwandlung vermutet Betty, dass seine Verwandlungen von verdrängten Kindheitserinnerungen ausgelöst werden.
General Ross fürchtet, dass Bruce die Taten seines Vaters wiederholen könnte; Betty plädiert wiederum dafür, dass Bruce Hilfe braucht. Betty wirft Dr. David Banner vor, durch seine Experimente seinem Sohn Angst vor dem Leben mit auf den Weg gegeben zu haben. Dr. Banner wiederum ist verbittert, weil er durch Bettys Vater seine Arbeit verlor und so kein Heilmittel für seinen Sohn mehr entwickeln konnte; bei dem Versuch, zur Verhinderung weiteren Unheils seinen Sohn zu töten, tötete er versehentlich seine Frau, als diese ihren Sohn schützen wollte.
Als Glenn bei Bruce eine Biopsie vornehmen will, um aus dessen Verwandlungsfähigkeiten Profit zu schlagen, verwandelt sich Bruce erneut in Hulk; Glenn kommt bei dessen Amoklauf ums Leben. Auf seiner Flucht durch die Wüste wird der Hulk vom Militär gejagt. In San Francisco angekommen, kann ihn erst Bettys Anblick besänftigen; er verwandelt sich in Bruce zurück.
General Ross konfrontiert Bruce und David Banner miteinander. Dr. David Banner sieht ein, dass er seinen Sohn nicht überzeugen kann ihm zu helfen und nimmt die Energie aus einer Stromleitung auf und verwandelt sich damit in ein elektrisches Ungetüm; Bruce nimmt als Hulk den Kampf mit ihm auf. Ein Blitzeinschlag teleportiert sie mitten in die Wüste, wo der Zweikampf fortgesetzt wird. David Banner versucht, seine neuen Superkräfte zu nutzen, um die Gamma-Kräfte seines Sohnes zu absorbieren – die traumatischen Erinnerungen, die er dabei empfangen muss, hatte er allerdings nicht dabei bedacht.
Beide werden für tot gehalten, nachdem General Ross den Abwurf einer Gamma-Bombe befiehlt. Im Verlauf des nächsten Jahres wird Betty vom Militär überwacht, da immer noch Sichtungen des Hulks gemeldet werden; Bruce selbst taucht im Dschungel vom Amazonas unter. Dort arbeit er als Kinderarzt, bis eines Tages Plünderer auftauchen und die armen Leute schikanieren; Bruce rät den ahnungslosen Männern "Macht mich nicht wütend. Ihr werdet es nicht mögen, wenn ich wütend bin."



Mein persönliches Fazit:

Dazu gibt es eigentlich gar nicht sooooo viel zu sagen. Guter Film, schön gemacht. Es gibt ein paar Dinge, die mich persönlich stören. So ist das Bild zum Beispiel oft aufgeteilt wie bei nem Comic. Mag ich nicht wirklich. Der Charakter des General Ross ist für mich bisschen zu flach geraten. Außerdem erfährt man niemals, was aus den Adoptiveltern von Bruce geworden sind, als wären sie einfach völlig verschwunden. Über Bruce selbst erfährt man auch nicht wirklich was. Der Fokus liegt eindeutig auf Action, als hätten sich die Produzenten gedacht "Wir nehmen ein paar Actionszenen und schneiden sie zusammen, wird schon ein guter Film draus werden." Das Ergebnis davon sind 3/5 Kekse.



Wertung: 

3/5 Keksen


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Spider-Man (2002)






Worum geht es? 

Peter Parker lebt bei seiner Tante May und seinem Onkel Ben Parker. In der Schule ist er schüchtern und unbeliebt. Auf einem Ausflug wird er von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen und entwickelt daraufhin Superkräfte: die vergrößerte Kraft, Geschwindigkeit und Wendigkeit einer Spinne, die Fähigkeit Wände zu erklettern und einen besonderen „Spinnensinn“ für Gefahren. Anders als im Comic wirft er die Netze nicht mechanisch ab, sondern sie werden organisch im Körper produziert. Ebenfalls kann er, wie im Comic, verschiedenartige Netze spinnen, dünne elastische Fäden, um durch die Wolkenkratzerschluchten Manhattans zu schwingen, sowie stabile Netze zum Schutz oder um Verbrecher einzuschnüren.
Um seine Klassenkameradin und Nachbarstochter Mary Jane zu beeindrucken, will er sich ein Auto kaufen und versucht, das dafür nötige Geld bei einem Wrestling-Kampf zu verdienen. Der Ringrichter benennt den von Parker erdachten Namen „The Human Spider (dt. Die menschliche Spinne)“ spontan in „Spider-Man“ um. Nach dem gewonnenen Match will Peter sein verdientes Geld abholen, bekommt jedoch nur einen lächerlich kleinen Teil davon. Kurz nach der Geldübergabe wird der Veranstalter beraubt, was Peter hätte verhindern können. Aus Rache für seine geringe Bezahlung lässt er den Dieb jedoch ungehindert entkommen. Kurz darauf wird sein Onkel von einem Autodieb angeschossen und stirbt in Peters Armen. Peter Parker, entsetzt und wütend zugleich, hört aus einer Polizeidurchsage die Position des Täters, verfolgt ihn unter erstmaligem Einsatz seiner Superkräfte. In einem Lagerhaus angekommen, schnappt er sich den Dieb und zieht ihm die Maske vom Gesicht. Es ist der Dieb aus dem Wrestling-Stadion. Ihm wird bewusst, dass er den Tod seines Onkels hätte verhindern können. Der Dieb will ihn erschießen; er fällt aber, nachdem ihm Peter blitzschnell die Waffe aus der Hand geschlagen hat, rücklings durch eine Fensterscheibe und verfällt in einen todesähnlichen Schockzustand. Peter erinnert sich an eine Weisheit Onkel Bens: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung, merk dir das.“ Er widmet sich fortan der Verbrecherjagd. Sein Leben als Superheld Spider-Man scheint sich gut zu entwickeln.
Zur gleichen Zeit entwickelt Norman Osborn, Vater von Peters Klassenkamerad und bestem Freund Harry Osborn, ein Serum, um die Kraft und das Potenzial des Menschen voll auszuschöpfen. Das Militär, welches die Forschung finanziert, wird ungeduldig und will das Entwicklungsbudget streichen, weil die Forschungen von Osborns Firma „Oscorp“ keine verwertbaren Ergebnisse zu zeigen scheinen.
Norman Osborn sieht sich gezwungen, das Mittel an sich selbst zu testen. Ihm gelingt es sein Potential zu steigern, jedoch entwickeln sich auch Aggression und Wahnsinn bei ihm. Mithilfe eines Kostüms wird er zum “Green Goblin” (deutsch: „Grünen Kobold“). Er tötet den Forschungsleiter und stiehlt den Prototyp eines Kampfgleiters sowie die dazugehörige Kampfrüstung, welche beide ebenfalls von Oscorp entwickelt worden waren. Während einer Parade tötet der Grüne Kobold den Aufsichtsrat der Oscorp und sprengt den Balkon, auf dem sich Mary Jane befindet. Da Harry Osborn, welcher mit M.J. liiert ist, bei der Explosion bewusstlos wird, hängt sie nun am Rest des Balkons, der abzustürzen droht. Spider-Man vertreibt den Grünen Kobold, rettet M.J. und schwingt mit ihr durch die Stadt. Als sie seine Identität erfahren will, macht er sich wieder auf den Weg.
J. Jonah Jameson ist Chef des Daily Bugle, der lokalen Tageszeitung. Er bringt Spider-Man auf die Titelseite und stellt ihn als Bedrohung dar. Ironischerweise arbeitet Peter Parker als freier Fotograf für Jameson. Er liefert Exklusivfotos von Spider-Man, die er per Selbstauslöser während der Verbrechensbekämpfung aufnimmt.
Eines Abends wird Mary Jane von einigen Kriminellen verfolgt und erneut von Spider-Man gerettet. Um sich dieses Mal bei ihm zu bedanken, küsst sie ihn, ohne ihm die Maske ganz auszuziehen.
Norman Osborn erkennt seine teuflische Seite und kooperiert mit dem Grünen Kobold. Er will Spider-Man auf die Seite des Bösen ziehen, Spider-Man lehnt jedoch ab. Während eines Thanksgiving-Essens erkennt Osborn die Verbindung zwischen Parker und Spider-Man, als er an Parker eine Wunde sieht, die er Spider-Man während eines Kampfes zugefügt hatte. Osborn verlässt Parker, M.J., seinen Sohn und Tante May, die zum Essen gekommen waren, um sein weiteres Vorgehen zu planen.
Da der Grüne Kobold Spider-Man seelisch schaden will, bedroht er Tante May in ihrem Haus. Durch den Schock muss sie ins Krankenhaus, wo sie sofort von Peter Parker besucht wird. Sie erzählt von einem Dämon mit gelben Augen. Peter begreift, dass der Grüne Kobold seine Identität kennt. Als er Mary Jane anrufen will, meldet sich der Grüne Kobold und verabredet sich mit ihm auf der Queensboro Bridge, wohin Spider-Man sofort aufbricht.
Dort angekommen, stellt der Grüne Kobold Spider-Man vor eine „sadistische Wahl“: Eine Seilbahn-Gondel voller Kinder und seine Liebe Mary Jane werden in den Fluss stürzen und er müsse sich aussuchen, wen er rettet. Als der Kobold Mary Jane und die Gondel fallen lässt, springt ihnen Spider-Man hinterher, und es gelingt ihm, beide zu retten. Nun kommt es zum Showdown zwischen Spider-Man und dem Grünen Kobold. Im Laufe des Kampfes zwischen den beiden wird Spider-Mans Maske zerstört. Auch Osborn gibt sich zu erkennen, reißt die Maske des Grünen Kobolds von seinem Kopf und schafft es, in einer für den Kobold geschwächten Lage, Mitleid von Parker zu erflehen. Er ist zerrissen zwischen zwei Identitäten und man sieht, wie er verzweifelt gegen sich selbst kämpft. Er fleht um Hilfe. Gleichzeitig bereitet er vor, mit seinem ferngesteuerten Gleiter, welcher mit Messern besetzt ist, Spider-Man von hinten zu attackieren. Parker lehnt ab, erkennt durch seine „Spinnensinne“ in letzter Sekunde die Gefahr und weicht dem Gleiter aus, der Osborn trifft und dadurch tötet. Norman Osborns letzter Wunsch ist es, dass Harry nichts von seinem zweiten Ich erfährt. Spider-Man legt Norman Osborn, in normaler Kleidung, in seinem Haus ab. Hierbei sieht Harry Osborn, wie Spider-Man die Leiche seines Vaters auf Händen trägt, woraufhin er später Rache schwört.
Die letzte Szene des Films spielt auf dem Friedhof während der Beerdigung von Norman Osborn. Nachdem ihm Harry Osborn von seinen Rachegelüsten gegen Spider-Man erzählt hat, gesteht ihm Mary Jane ihre Liebe und küsst ihn. Peter Parker sagt, dass er immer für sie da sein würde, aber nur als Freund. Der Kuss ruft in Mary Jane allerdings Erinnerungen an den früheren Kuss hervor, wie von ihrem Gesicht abzulesen ist.
Während Peter sich von ihr entfernt, akzeptiert er seine Verantwortung und man sieht, wie Spider-Man am Ende des Films durch New York schwingt.



Mein persönliches Fazit:

Für mich der einzig wahre Spider-Man. Tobey Maguire bringt den Charakter des Spider-Man meiner Ansicht nach richtig gut rüber. Ich mag diese Zeitlinie deutlich lieber als die mit Gwen Stacy. Willem Dafoe glänzt absolut als grüner Kobold, ich liebe ihn in dieser Rolle! Natürlich hat der Film auch seine Schwachpunkte, ich finde, es ging ein bisschen zu schnell. Peter akzeptiert seine Kräfte viel zu schnell, er sucht nicht nach der Ursache und er muss sich den Fokus des Films mit M.J. teilen. Sie bekommt für meine Begriffe zu viel Aufmerksamkeit. Aus der ganzen Geschichte hätte man deutlich mehr machen können und meines Erachtens sogar müssen, daher gebe ich dem Film 3/5 Kekse.



Wertung: 

3/5 Keksen


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Dracula Untold





Worum geht es? 

Der transsilvanische Fürst Vlad lebte seit seiner Kindheit als Janitschare im Osmanischen Reich. Dort wurde er mit anderen Kindern aus seiner Region zum Kämpfen und Töten gezwungen. Er wird zu einem der besten Kämpfer, die der Balkan je gesehen hat und zu einem engen Freund des späteren Sultans Mehmed. Als er erwachsen wird und sein Vater stirbt, kehrt er zurück und wird der Herrscher seines kleinen Fürstentums. Er heiratet Mirena und bekommt mit ihr den Sohn Ingeras.
Als Mehmed Sultan wird und in Mitteleuropa einmarschieren will, fordert er von der transsilvanischen Provinz 1000 Jünglinge zur Kampfausbildung. Ingeras soll ebenfalls ausgebildet werden und sogar im Palast des Sultans wohnen dürfen. Vlad will den Jünglingen dieses Schicksal ersparen, sieht aber keine Möglichkeit, Mehmeds Wunsch abzulehnen. Schließlich wählt er den letzten Ausweg: er sucht im Reißzahngebirge einen Vampir auf. Da dieser das ewige Leben wollte, beschwor er einen Dämon. Dieser jedoch betrog ihn und schenkte ihm das ewige Leben in der Finsternis; nur wenn ein anderer Mensch sein Blut trinkt und somit seinen Platz als Vampir einnimmt, kann er erlöst werden. Um dessen Kräfte zu erlangen, trinkt Vlad das Blut des Vampirs. Zunächst bekommt er lediglich einen Einblick in dessen Kräfte. Widersteht er drei Tage lang dem Durst nach menschlichem Blut, so wird er die Kräfte wieder verlieren und bleibt ein Sterblicher.
Obwohl Vlad den Angriff der Osmanen abwehren kann, bleibt die Burg im Tal völlig ungeschützt. Vlad und seine Untertanen fliehen in ein Kloster in den Bergen. Da Vlad nun zwischenzeitlich das Tageslicht nicht mehr ohne Schaden aushalten kann, muss er die Kolonne aber alleine ziehen lassen. Diese wird kurz vor Erreichen des Klosters erneut von den Osmanen angegriffen. Auch diesen Angriff überstehen sie nahezu unbeschadet, nachdem Vlad in der Dämmerung noch eingreifen kann. Im Kloster schöpft der Mönch Lucian Verdacht und will Vlad töten, bevor dieser einem der Menschen schadet. Der Fürst überlebt aber und das Volk nimmt ihn an, da es nur so gerettet werden kann. Als die Osmanen aufmarschieren, kann Vlad sie schon beinahe vernichtend schlagen, allerdings lässt er dabei Mirena und Ingeras aus den Augen. Ingeras wird entführt und Mirena fällt von einem Turm herab und stirbt in Vlads Armen. Sie opfert sich, um Ingeras zu retten und Vlad trinkt ihr Blut, was ihn nun zu einem vollständigen Vampir macht. Um die verbliebenen Osmanen zu vernichten, lässt er nun seine zum großen Teil im Sterben liegenden Anhänger sein Blut trinken, und auch sie werden zu Vampiren. Während draußen ein heftiger Kampf tobt, der nur siegreich für die Vampire ausgehen kann, findet Vlad Ingeras in Mehmeds Zelt. Nach langem Kampf pfählt er Mehmed und rettet somit Ingeras. Als er mit Ingeras das Zelt verlässt, wittern die anderen Vampire dessen menschliches Blut und wollen sich an ihm laben, um ihren Blutdurst zu stillen. Nur noch der Mönch Lucian ist menschlich geblieben und hält sich die Vampire mit Hilfe eines Kreuzes vom Leibe. Er nimmt Ingeras mit sich und Vlad öffnet die Wolkendecke, so dass alle Vampire sterben.
Allerdings wird Vlad von einem Unbekannten, der ihm schon einige Tage vorher seine Dienste und sein Blut angeboten hat, aus dem Tode zurückgeholt, indem er ihm sein Blut in den Mund tröpfelt. Vlad kann also fortleben bis in die Gegenwart. Dort lernt er eine Frau kennen, die, wie es scheint, die Reinkarnation von Mirena ist, die jetzt den Namen Mina trägt. Als die beiden spazieren gehen, sitzt in einem Bistro der nun zum Mensch gewordene Vampir aus der transsilvanischen Höhle, der aber immer noch unsterblich ist. Er lächelt während er leise sagt: "Lasst die Spiele beginnen".



Mein persönliches Fazit:

Manche Leute bezeichnen diesen Film als Horrorfilm. Für mich ist es eher Fantasy. Der Film ist gut aufgebaut und zeichnet ein ganz anderes Bild von dem "bösen" Dracula, als man es gewöhnt ist. Im Grunde ist er einfach ein Mann, der seine Familie und sein Volk beschützen möchte und alles dafür gibt. Das finde ich gut. Als Vampir wird er weder verharmlost noch verweichlicht. Er ist ein fürchterlicher Gegner und kämpft mit allem, was ihm zur Verfügung steht. Ich persönlich finde den Film absolut klasse und gebe ihm 5 von 5 Keksen



Wertung: 

5/5 Keksen

 

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The Cabin in the Woods




Worum geht es? 


Fünf junge Leute, die schüchterne Dana, Jules und ihr Freund Curt, Holden und der stets kiffende Marty, wollen in einer einsamen Hütte Urlaub machen. Ohne ihr Wissen wurden aber sowohl die Vorbereitungen der Reise von einer geheimen Organisation bzw. Behörde akribisch geplant als auch das Verhalten der Studenten auf geschickte Art und Weise beeinflusst. Von Mitarbeitern der Organisation werden sie rund um die Uhr mit im Haus versteckten Kameras beobachtet und durch verborgene Mechanismen wie Gas- und Hormondüsen manipuliert, während die Angestellten der rätselhaften Behörde versuchen, ihre offensichtliche Anspannung mit Humor und Geschmacklosigkeiten zu überdecken. So finden die Protagonisten den Keller, der mit seltsamen, antiken Dingen gefüllt ist. Das Vorlesen aus einem Tagebuch führt schließlich dazu, dass die Organisation eine Zombiefamilie freilässt, die sich auf den Weg macht, die Jugendlichen zu töten. Jules wird der Kopf abgetrennt und Marty verschleppt. Die drei Verbliebenen flüchten im Wohnmobil. Als sie einen Tunnel passieren wollen, stürzt dieser durch eine von der Organisation in letzter Sekunde ausgelöste Sprengung ein. Als Curt versucht, mit dem Motorrad über einen Graben zu springen und Hilfe zu holen, zerschellt er an einem unsichtbaren Kraftfeld. Dana und Holden erkennen, dass sie gefangen sind, und kehren mit dem Wohnmobil zum Haus zurück. Dabei wird Holden von einem Zombie getötet. Der Camper stürzt ins Wasser und Dana kann sich ans Ufer retten.
In der Zentrale der Organisation wird in diesem Moment das durch die Tötungen ausgeführte Ritual für beendet erklärt, da alle bis auf Dana ermordet wurden bzw. umgekommen sind; da Danas Tod für den Erfolg des Rituals nicht notwendig ist, beginnt man zu feiern. Doch Marty hat überraschend überlebt, rettet Dana vor einem weiteren Zombieangriff und flüchtet mit ihr über einen geheimen Zugang, den er entdeckt hat, in die unterirdische Zentrale der Organisation. Dort treffen sie auf eine Vielzahl unterschiedlicher Horrorwesen, die von der Organisation gefangen gehalten werden. Bei den Mitarbeitern bricht Panik aus, da das Ritual überall sonst gescheitert ist und nun alles von ihnen abhängt. Per Durchsage teilt man den beiden Teenagern mit, dass Marty leider sterben müsse; in die Enge getrieben, befreien die beiden die Horrorgeschöpfe, die nun durch die Gänge der Zentrale ziehen und Menschen töten. Marty und Dana können im Chaos bis in die unterste Etage vordringen, wo sie auf die Anführerin der Organisation treffen. Von ihr erfahren sie die Wahrheit über die Hütte im Wald und das gesamte Vorhaben. In der Erde leben demnach die grauenvollen „uralten Götter“, die einst die Welt beherrschten und einmal im Jahr durch die ritualisierte Ermordung von mindestens vier jungen Menschen besänftigt werden müssen, damit die Menschheit weiterbestehen kann. Die Anführerin versucht Dana zu überreden, Marty zu töten, um das Ritual vor Sonnenaufgang abzuschließen. Dana ist kurz davor, ihr zu gehorchen, da entbrennt ein Kampf, in dem Dana von einem Werwolf schwer verwundet und die Anführerin vom letzten Mitglied der Zombiefamilie getötet wird. In dem Wissen, dass das Ritual nicht abgeschlossen ist, erwarten Dana und Marty danach das bevorstehende Erwachen der Götter, nachdem sie entschieden haben, dass die Menschheit es unter diesen Umständen verdient habe, ausgelöscht zu werden. Dann stürzen der unterirdische Tempelraum und die Hütte ein, und eine riesige Hand greift aus der Tiefe empor und senkt sich in Richtung der Kamera.



Mein persönliches Fazit:

Ich muss sagen, ich mag Horrorfilme. Vor allem, wenn sie außergewöhnlich sind und das trifft bei diesem Film definitiv zu. Der Anfang ist fast schon verwirrend und man könnte an ein merkwürdiges Experiment denken. Dazwischen wird es eher Teen Scream, denn natürlich gibt es eine Blondine mit großer Oberweite und wer stirbt wohl als erstes? Darin gleicht der Film vielen anderen, aber das ist auch schon alles, was dieser Horrorfilm mit anderen gemeinsam hat. Es gibt ein paar sehr unerwartete Wendungen, der Film ist wirklich interessant und hält die Spannung bis zum Schluss. Dieser ist offen, was mich auf einen zweiten Teil hoffen lässt. Für meinen Geschmack fehlt einem Großteil der Schauspieler aber schlicht und ergreifend das Talent für Mimik und Gestik, weshalb ich einen Keks abziehe.



Wertung: 

4/5 Keksen

 

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Deadpool




Worum geht es? 


Der Film beginnt in medias res in einer Actionszene, in der Wade Wilson alias Deadpool gegen schwer bewaffnete Gegner unter der Führung eines Superschurken namens Francis kämpft. In einer Rückblende wird Wilsons Hintergrundgeschichte erzählt. Das raubeinige Ex-Special-Forces-Mitglied Wilson hält sich mit Söldnerjobs über Wasser. Sie sind so gefährlich, dass in seiner Lieblingsbar sein Freund Weasel einen „Deadpool“ aufgestellt hat, in der man auf den nächsten toten Söldner wetten kann. Dort verliebt sich Wilson in eine Escort-Dame namens Vanessa und macht ihr sogar einen erfolgreichen Heiratsantrag. Als er unheilbar an Krebs erkrankt, flüchtet er vor Vanessa in ein geheimes Versuchslabor, dessen Leiter Francis ihm Heilung verspricht. Der übermenschlich starke Superschurke will Wilsons Mutantengene aktivieren und unterzieht ihn grausamen Experimenten, bis die Folter ihren „Zweck“ erfüllt: Wilsons Mutantenkräfte erwachen und geben ihm sagenhafte Selbstheilungskräfte, die zwar seinen Krebs besiegen, ihn aber im Gesicht und am ganzen Körper entstellen. Wilson gelingt die Flucht. Da er aufgrund seiner Entstellung nicht zu Vanessa zurückkehren will, verschreibt er sich seiner Vendetta und gibt sich den Namen Deadpool. Er kann Francis schließlich stellen − was die Verbindung zur Anfangsszene herstellt. Francis kann flüchten und entführt Vanessa, doch mit (widerwilliger) Hilfe der X-Men Colossus und Negasonic Teenage Warhead kann Deadpool seinen Erzfeind im zweiten Anlauf besiegen und erschießt ihn. Am Ende offenbart sich Wilson seiner Vanessa, und die beiden kommen wieder zusammen.

Der Film persifliert in vielen Szenen das Genre der Superheldenfilme. Im Vorspann werden weder Schauspieler noch Verantwortliche beim Namen genannt, sondern als überbezahlt und unwichtig verhöhnt. Deadpool, der Protagonist, kennt Details über Casting und Budget des Streifens, und es gibt viele Seitenhiebe auf die Karrieren von Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Wolverine-Darsteller Hugh Jackman. Zudem nimmt sich Deadpool im Film nicht besonders ernst. Wie in seiner Comicvorlage weiß er, dass er eine fiktive Figur ist, und wendet sich regelmäßig direkt an die Zuschauer, wodurch er die Vierte Wand durchbricht. In einer Szene schnippt er einen Kaugummi gegen die Kamera, der für mehrere Sekunden die Sicht des Zuschauers auf den Film versperrt. In einer anderen Szene bringt er einen Bösewicht um, schiebt jedoch vor dem Todesstoß die Kamera zur Seite und sagt, dass der Zuschauer diese Bilder nicht sehen will.




Mein persönliches Fazit:

"Ja, ihr habt ja Recht. Wem musste ich die Klöten kraulen, damit ich meinen eigenen Film krieg? Das darf ich euch nicht verraten, aber es reimt sich auf... Pulverin". Der Film lief noch keine 10 Minuten und schon lag ich lachend in der Ecke. Er ist absolut lustig, ich hab Tränen gelacht. Dazu noch die Actionszenen, die auch super sind. Ryan Reynolds passt absolut perfekt in die Rolle, ich könnte mir keinen anderen Schauspieler in dieser tollen Rolle vorstellen. Die Anspielungen auf Dinge, die außerhalb des Films laufen, muss man einfach gesehen haben. Ihr merkt schon, ich bin absolut begeistert von dem Film! Den könnte ich mir immer wieder ansehen. Einer der wenigen Filme, die garantiert niemals langweilig werden. Von daher gibts von mir 5 von 5 möglichen Keksen



Wertung: 

5/5 Keksen


 

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