Worum geht es?
Fünf junge Leute, die schüchterne Dana, Jules und ihr Freund
Curt, Holden und der stets kiffende Marty, wollen in einer einsamen Hütte
Urlaub machen. Ohne ihr Wissen wurden aber sowohl die Vorbereitungen der Reise
von einer geheimen Organisation bzw. Behörde akribisch geplant als auch das
Verhalten der Studenten auf geschickte Art und Weise beeinflusst. Von
Mitarbeitern der Organisation werden sie rund um die Uhr mit im Haus
versteckten Kameras beobachtet und durch verborgene Mechanismen wie Gas- und
Hormondüsen manipuliert, während die Angestellten der rätselhaften Behörde
versuchen, ihre offensichtliche Anspannung mit Humor und Geschmacklosigkeiten
zu überdecken. So finden die Protagonisten den Keller, der mit seltsamen,
antiken Dingen gefüllt ist. Das Vorlesen aus einem Tagebuch führt schließlich
dazu, dass die Organisation eine Zombiefamilie freilässt, die sich auf den Weg
macht, die Jugendlichen zu töten. Jules wird der Kopf abgetrennt und Marty
verschleppt. Die drei Verbliebenen flüchten im Wohnmobil. Als sie einen Tunnel
passieren wollen, stürzt dieser durch eine von der Organisation in letzter
Sekunde ausgelöste Sprengung ein. Als Curt versucht, mit dem Motorrad über
einen Graben zu springen und Hilfe zu holen, zerschellt er an einem
unsichtbaren Kraftfeld. Dana und Holden erkennen, dass sie gefangen sind, und
kehren mit dem Wohnmobil zum Haus zurück. Dabei wird Holden von einem Zombie
getötet. Der Camper stürzt ins Wasser und Dana kann sich ans Ufer retten.
In der Zentrale der Organisation wird in diesem Moment das
durch die Tötungen ausgeführte Ritual für beendet erklärt, da alle bis auf Dana
ermordet wurden bzw. umgekommen sind; da Danas Tod für den Erfolg des Rituals
nicht notwendig ist, beginnt man zu feiern. Doch Marty hat überraschend
überlebt, rettet Dana vor einem weiteren Zombieangriff und flüchtet mit ihr
über einen geheimen Zugang, den er entdeckt hat, in die unterirdische Zentrale
der Organisation. Dort treffen sie auf eine Vielzahl unterschiedlicher
Horrorwesen, die von der Organisation gefangen gehalten werden. Bei den
Mitarbeitern bricht Panik aus, da das Ritual überall sonst gescheitert ist und
nun alles von ihnen abhängt. Per Durchsage teilt man den beiden Teenagern mit,
dass Marty leider sterben müsse; in die Enge getrieben, befreien die beiden die
Horrorgeschöpfe, die nun durch die Gänge der Zentrale ziehen und Menschen
töten. Marty und Dana können im Chaos bis in die unterste Etage vordringen, wo
sie auf die Anführerin der Organisation treffen. Von ihr erfahren sie die
Wahrheit über die Hütte im Wald und das gesamte Vorhaben. In der Erde leben
demnach die grauenvollen „uralten Götter“, die einst die Welt beherrschten und
einmal im Jahr durch die ritualisierte Ermordung von mindestens vier jungen
Menschen besänftigt werden müssen, damit die Menschheit weiterbestehen kann.
Die Anführerin versucht Dana zu überreden, Marty zu töten, um das Ritual vor
Sonnenaufgang abzuschließen. Dana ist kurz davor, ihr zu gehorchen, da
entbrennt ein Kampf, in dem Dana von einem Werwolf schwer verwundet und die
Anführerin vom letzten Mitglied der Zombiefamilie getötet wird. In dem Wissen,
dass das Ritual nicht abgeschlossen ist, erwarten Dana und Marty danach das
bevorstehende Erwachen der Götter, nachdem sie entschieden haben, dass die
Menschheit es unter diesen Umständen verdient habe, ausgelöscht zu werden. Dann
stürzen der unterirdische Tempelraum und die Hütte ein, und eine riesige Hand
greift aus der Tiefe empor und senkt sich in Richtung der Kamera.
Mein persönliches Fazit:
Ich muss sagen, ich mag Horrorfilme. Vor allem, wenn sie außergewöhnlich sind und das trifft bei diesem Film definitiv zu. Der Anfang ist fast schon verwirrend und man könnte an ein merkwürdiges Experiment denken. Dazwischen wird es eher Teen Scream, denn natürlich gibt es eine Blondine mit großer Oberweite und wer stirbt wohl als erstes? Darin gleicht der Film vielen anderen, aber das ist auch schon alles, was dieser Horrorfilm mit anderen gemeinsam hat. Es gibt ein paar sehr unerwartete Wendungen, der Film ist wirklich interessant und hält die Spannung bis zum Schluss. Dieser ist offen, was mich auf einen zweiten Teil hoffen lässt. Für meinen Geschmack fehlt einem Großteil der Schauspieler aber schlicht und ergreifend das Talent für Mimik und Gestik, weshalb ich einen Keks abziehe.
Wertung:
4/5 Keksen
Trailer:


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