Worum geht es?
Peter Parker lebt bei seiner Tante May und seinem Onkel Ben
Parker. In der Schule ist er schüchtern und unbeliebt. Auf einem Ausflug wird
er von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen und entwickelt daraufhin
Superkräfte: die vergrößerte Kraft, Geschwindigkeit und Wendigkeit einer Spinne,
die Fähigkeit Wände zu erklettern und einen besonderen „Spinnensinn“ für
Gefahren. Anders als im Comic wirft er die Netze nicht mechanisch ab, sondern
sie werden organisch im Körper produziert. Ebenfalls kann er, wie im Comic,
verschiedenartige Netze spinnen, dünne elastische Fäden, um durch die
Wolkenkratzerschluchten Manhattans zu schwingen, sowie stabile Netze zum Schutz
oder um Verbrecher einzuschnüren.
Um seine Klassenkameradin und Nachbarstochter Mary Jane zu
beeindrucken, will er sich ein Auto kaufen und versucht, das dafür nötige Geld
bei einem Wrestling-Kampf zu verdienen. Der Ringrichter benennt den von Parker
erdachten Namen „The Human Spider (dt. Die menschliche Spinne)“ spontan in
„Spider-Man“ um. Nach dem gewonnenen Match will Peter sein verdientes Geld
abholen, bekommt jedoch nur einen lächerlich kleinen Teil davon. Kurz nach der
Geldübergabe wird der Veranstalter beraubt, was Peter hätte verhindern können.
Aus Rache für seine geringe Bezahlung lässt er den Dieb jedoch ungehindert entkommen.
Kurz darauf wird sein Onkel von einem Autodieb angeschossen und stirbt in
Peters Armen. Peter Parker, entsetzt und wütend zugleich, hört aus einer
Polizeidurchsage die Position des Täters, verfolgt ihn unter erstmaligem
Einsatz seiner Superkräfte. In einem Lagerhaus angekommen, schnappt er sich den
Dieb und zieht ihm die Maske vom Gesicht. Es ist der Dieb aus dem
Wrestling-Stadion. Ihm wird bewusst, dass er den Tod seines Onkels hätte
verhindern können. Der Dieb will ihn erschießen; er fällt aber, nachdem ihm
Peter blitzschnell die Waffe aus der Hand geschlagen hat, rücklings durch eine
Fensterscheibe und verfällt in einen todesähnlichen Schockzustand. Peter
erinnert sich an eine Weisheit Onkel Bens: „Aus großer Kraft folgt große
Verantwortung, merk dir das.“ Er widmet sich fortan der Verbrecherjagd. Sein
Leben als Superheld Spider-Man scheint sich gut zu entwickeln.
Zur gleichen Zeit entwickelt Norman Osborn, Vater von Peters
Klassenkamerad und bestem Freund Harry Osborn, ein Serum, um die Kraft und das
Potenzial des Menschen voll auszuschöpfen. Das Militär, welches die Forschung
finanziert, wird ungeduldig und will das Entwicklungsbudget streichen, weil die
Forschungen von Osborns Firma „Oscorp“ keine verwertbaren Ergebnisse zu zeigen
scheinen.
Norman Osborn sieht sich gezwungen, das Mittel an sich
selbst zu testen. Ihm gelingt es sein Potential zu steigern, jedoch entwickeln
sich auch Aggression und Wahnsinn bei ihm. Mithilfe eines Kostüms wird er zum
“Green Goblin” (deutsch: „Grünen Kobold“). Er tötet den Forschungsleiter und
stiehlt den Prototyp eines Kampfgleiters sowie die dazugehörige Kampfrüstung,
welche beide ebenfalls von Oscorp entwickelt worden waren. Während einer Parade
tötet der Grüne Kobold den Aufsichtsrat der Oscorp und sprengt den Balkon, auf
dem sich Mary Jane befindet. Da Harry Osborn, welcher mit M.J. liiert ist, bei
der Explosion bewusstlos wird, hängt sie nun am Rest des Balkons, der
abzustürzen droht. Spider-Man vertreibt den Grünen Kobold, rettet M.J. und
schwingt mit ihr durch die Stadt. Als sie seine Identität erfahren will, macht
er sich wieder auf den Weg.
J. Jonah Jameson ist Chef des Daily Bugle, der lokalen
Tageszeitung. Er bringt Spider-Man auf die Titelseite und stellt ihn als
Bedrohung dar. Ironischerweise arbeitet Peter Parker als freier Fotograf für
Jameson. Er liefert Exklusivfotos von Spider-Man, die er per Selbstauslöser
während der Verbrechensbekämpfung aufnimmt.
Eines Abends wird Mary Jane von einigen Kriminellen verfolgt
und erneut von Spider-Man gerettet. Um sich dieses Mal bei ihm zu bedanken,
küsst sie ihn, ohne ihm die Maske ganz auszuziehen.
Norman Osborn erkennt seine teuflische Seite und kooperiert
mit dem Grünen Kobold. Er will Spider-Man auf die Seite des Bösen ziehen,
Spider-Man lehnt jedoch ab. Während eines Thanksgiving-Essens erkennt Osborn
die Verbindung zwischen Parker und Spider-Man, als er an Parker eine Wunde
sieht, die er Spider-Man während eines Kampfes zugefügt hatte. Osborn verlässt
Parker, M.J., seinen Sohn und Tante May, die zum Essen gekommen waren, um sein
weiteres Vorgehen zu planen.
Da der Grüne Kobold Spider-Man seelisch schaden will,
bedroht er Tante May in ihrem Haus. Durch den Schock muss sie ins Krankenhaus,
wo sie sofort von Peter Parker besucht wird. Sie erzählt von einem Dämon mit gelben
Augen. Peter begreift, dass der Grüne Kobold seine Identität kennt. Als er Mary
Jane anrufen will, meldet sich der Grüne Kobold und verabredet sich mit ihm auf
der Queensboro Bridge, wohin Spider-Man sofort aufbricht.
Dort angekommen, stellt der Grüne Kobold Spider-Man vor eine
„sadistische Wahl“: Eine Seilbahn-Gondel voller Kinder und seine Liebe Mary
Jane werden in den Fluss stürzen und er müsse sich aussuchen, wen er rettet.
Als der Kobold Mary Jane und die Gondel fallen lässt, springt ihnen Spider-Man
hinterher, und es gelingt ihm, beide zu retten. Nun kommt es zum Showdown
zwischen Spider-Man und dem Grünen Kobold. Im Laufe des Kampfes zwischen den
beiden wird Spider-Mans Maske zerstört. Auch Osborn gibt sich zu erkennen,
reißt die Maske des Grünen Kobolds von seinem Kopf und schafft es, in einer für
den Kobold geschwächten Lage, Mitleid von Parker zu erflehen. Er ist zerrissen
zwischen zwei Identitäten und man sieht, wie er verzweifelt gegen sich selbst
kämpft. Er fleht um Hilfe. Gleichzeitig bereitet er vor, mit seinem
ferngesteuerten Gleiter, welcher mit Messern besetzt ist, Spider-Man von hinten
zu attackieren. Parker lehnt ab, erkennt durch seine „Spinnensinne“ in letzter
Sekunde die Gefahr und weicht dem Gleiter aus, der Osborn trifft und dadurch
tötet. Norman Osborns letzter Wunsch ist es, dass Harry nichts von seinem
zweiten Ich erfährt. Spider-Man legt Norman Osborn, in normaler Kleidung, in
seinem Haus ab. Hierbei sieht Harry Osborn, wie Spider-Man die Leiche seines
Vaters auf Händen trägt, woraufhin er später Rache schwört.
Die letzte Szene des Films spielt auf dem Friedhof während
der Beerdigung von Norman Osborn. Nachdem ihm Harry Osborn von seinen
Rachegelüsten gegen Spider-Man erzählt hat, gesteht ihm Mary Jane ihre Liebe
und küsst ihn. Peter Parker sagt, dass er immer für sie da sein würde, aber nur
als Freund. Der Kuss ruft in Mary Jane allerdings Erinnerungen an den früheren
Kuss hervor, wie von ihrem Gesicht abzulesen ist.
Während Peter sich von ihr entfernt, akzeptiert er seine
Verantwortung und man sieht, wie Spider-Man am Ende des Films durch New York
schwingt.
Mein persönliches Fazit:
Für mich der einzig wahre Spider-Man. Tobey Maguire bringt den Charakter des Spider-Man meiner Ansicht nach richtig gut rüber. Ich mag diese Zeitlinie deutlich lieber als die mit Gwen Stacy. Willem Dafoe glänzt absolut als grüner Kobold, ich liebe ihn in dieser Rolle! Natürlich hat der Film auch seine Schwachpunkte, ich finde, es ging ein bisschen zu schnell. Peter akzeptiert seine Kräfte viel zu schnell, er sucht nicht nach der Ursache und er muss sich den Fokus des Films mit M.J. teilen. Sie bekommt für meine Begriffe zu viel Aufmerksamkeit. Aus der ganzen Geschichte hätte man deutlich mehr machen können und meines Erachtens sogar müssen, daher gebe ich dem Film 3/5 Kekse.
Wertung:
3/5 Keksen
Trailer:


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